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Wielka Racza (3. Etappe)

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Eigentlich hatte ich gedacht, am Vortag den dicksten Brocken aus dem Wege geräumt zu haben. Es ging wieder auf Teer Richtung Osten heraus aus dem Ort, wieder die Spielchen mit “auf der Straße sind alle gleich schnell” und dann kam ein anderer fieser Anstieg, um das Feld schön auseinander zu ziehen. Klappte auch vorzüglich.

Aber diese Etappe dauerte eine halbe Ewigkeit, es ging über einen zweiten fiesen Buckel auf feuchtem Geläuf, dann eher auf Forstwegen bergab und plötzlich standen wir an der Straße und der erste Verpflegung. Florian war wieder kurz hinter mir, wir fuhren zusammen weiter, die Strecke führte uns gleich wieder ins Gelände und so verloren wir uns wieder aus den Augen. Da fährt dann doch jeder so sein eigenes Tempo und kämpft gegen Strecke und Körper.

Einem langen 20k Anstieg zum eigentlichen Gipfel inkl. der zweiten Verpflegung folge eine folgten 15km lange unechte Abfahrt, immer wieder Gegenanstiege, Trails, kleine technisch Gemeinheiten. Irgendwie sind alle Bilder im Kopf aus dieser langen Etappe zu einem einzigen Knäuel verwurstet, ich bekommen sie gerade nicht auseinander.

Plötzlich wurde die Abfahrt steiler, aus em Trail wurde eine Betonplattenweg, untrügliches Zeichen dafür, dass die Zivilisation uns gleich wiederhaben würde. Und dann – sieben Kilometer vor dem Ziel – die dritte Verpflegung. Das war wohl ein Versehen? Der ganze Tross hielt, ich diesmal nicht, schoss links vorbei, rollte auf einen fit aussehenden Fahrer auf und schon kam es über eine Brücke, dann links und wieder rechts und steil auf Beton (immer ein Anzeichen für 20%) wieder rauf. Das Roadbook mit dem Profil hatte ich natürlich wieder nicht angeschaut, es warteten zwei richtig fette kurze Stiche auf uns, bevor wir über eine Kuppe kamen und noch 500m über eine Straße in den Zielbereich rollten, der auch heute 8km außerhalb – und ganz wichtig – oberhalb von Istebna aufgebaut war.

Heute erreichte ich Platz 2. meiner AK und in der Gesamtwertung hatte ich nicht schon auf den 3. Platz der Ak vorgerollt. Vielleicht geht ja morgen noch etwas mehr? Immer noch ist es mehr eine Ausfahrt, als ein Rennen. Aber ich spüre meinen Rücken jeden Tag deutlich, die Beine verpacken es deutlich besser. Das Klettern mit Janosch fehlt mir!

P.S.: Am Abend kam Martin zu mir an den Tisch und fragte, ob er mir das neue 30er Ersatzkettenblatt für die XX1 abkaufen könne. Er sei nun genug durch den Wald gelaufen :)

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